Navigation

HOME
Geschichtliches
Schuetzenverein
Vorstand
Erweiterter_Vorstand
1927_bis_1949
1950_bis_1965
1966_bis_1980
1981_bis_1995
1996_bis_2001
Feuerwehr
Vorstand
Wildgehege
Junge_Leute
1926_-_1950
1951_-_1965
1966_-_1980
1981_-_1995
1996_-_heute
Ein_Jahr_mit_den_Jungen_Leuten
Vorstand
Wurstsuchen
Osterfeuer
Pfingst-Tour
Ortskomando
Geschaeftsfuehrender_Vorstand
Sportverein
Erweiterter_Vorstand
Fußball
Patenschaftshaus
Mutter-_und_Kinderturnen
ÖPNV_-_Busverbindungen
Oerrel_Gemeinde_Dedelstorf
Infos__interessante_Links
Wildgehege
News
Wildgehege
2002_bis_heute
Schule__Bildung
Schiedsrichter
Jugendfeuerwehr_Oerrel
Aktivitaeten_2006
Aktivitaeten_JFw_2006
Boßeln_in_Langwedel_2007
Oerreler_Landfrauen
Kindertheater
Kindertheater
Tai_Bo__und__Yoga
Oktoberfest_07
Weihnachtsfeier_2006
Kinderfasching
Aktuelle_Dienstplaene
Sylvester_06
Theaterverein
Archiv_Fußballergebnisse
Archiv_Fußballergebnisse
Archiv_Fußballergebnisse
Aktivitaeten_2007
LandFrauen_unterwegs
Aktivitaeten
Aktivitaeten_2007
Ausflugstipps
Hit-Radio_Antenne__Crazy_Olli
Sportfest_2007
Ergebnisse_Oerrel_II
Ergebnisse_Oerrel_I
Natur-__Jaegertag
Archiv_Fußballergebnisse
Archiv_Fußballergebnisse
Versorgungsunternehmen__Abfallwirtschaft
Aktivitaeten_2008
Aktivitaeten
Gastronomie__Übernachtungen
1926 - 1950

1926
Die erste Ordentliche Versammlung (Korpsversammlung) der Oerreler Feuerwehr fand am
07.Juli 1926 anlässlich der Übergabe der neuen Spritze statt (s. Kopie und Abschrift des
Protokolls).

In dieser Versammlung wurden die Posten des 1. und 2. Hauptmanns, sowie
eines Kassierers und eines Schriftführers besetzt. Drei Gruppen werden aufgestellt,
Gruppenführer, Spritzenmeister, Gerätewart und Hornist  benannt.
Der Beschluss einer einmaligen Zahlung zur Instandsetzung des „alten" Spritzenschuppens
und Angaben in Protokollen späterer Jahre lassen darauf schließen, dass es in Oerrel
bereits vorher, zumindest seit 1924, eine Feuerwehr gab.
Diese war aber wohl nicht organisiert.
Geleitet wird diese Versammlung von Herrn Heinrich Niebuhr, Nr. 19, der bis 1960 der erste
Mann der Oerreler Wehr bleibt. Hierfür wird er später mit dem Titel „Ehrenbrandmeister"
belohnt.
Im Laufe des Jahres 1926 findet noch eine zweite Korpsversammlung statt, in der weitere
organisatorische Dinge beraten werden. So wird in dieser Versammlung am 28. Nov. 1926
ein 7 - köpfiges Ehrengericht gewählt, dass sich aus den drei Gruppenführern und vier
Vertretern der Gruppen zusammensetzt. Diese Einrichtung hat sich bis in unsere Zeit
gehalten und  muss in Oerrel schon kurz nach der Gründung tätig werden.
Ein von der Führung vorgetragener Statutenentwurf wird „widerspruchslos"  angenommen.
Der Beitritt zur Feuerwehrunterstützungskasse  wird beschlossen.
Die 35 Versammlungsteilnehmer  einigen sich auf einen Jahresbeitrag von 1  Mark.
 
Die Freiwillige Feuerwehr Oerrel war somit aus der Taufe gehoben.
                      
       Gründungsmitglieder: vl. Heinrich Buhr,Christoph Wolter,Johannes Rodewald
       
1927
Im Jahr 1927 kommt das Feuerwehrkorps Oerrel gleich viermal zusammen, um weitere
organisatorische Dinge zu beraten.
Am 14.April 1927, nachmittags um 3 Uhr legt das Korpskommando  einen
Dienstanweisungs - Entwurf vor,   der schon um 4 Uhr von der Versammlung ohne Debatte
angenommen wird.
Am 15.Mai 1927 berät man über die Höhe des Jahresbeitrages für das Jahr 1928. 3 Mark
hat jedes Mitglied demnach zu zahlen. Dazu kommen noch einmal 3 Mark, die man für die
Anschaffung von „Arbeitsröcken"  verwendet.
Am 21.Juni 1927 wird beraten, wer die Oerreler Wehr als Deligierter beim
Feuerwehrverbandstag in Uelzen vertreten soll. Dem 1. Hauptmann H. Niebuhr wird diese
Ehre zu Teil. Als Reisespesen gewährt man ihm 10 Mark.
Am 08.Dezember 1927 dann eine weitere Versammlung, anlässlich der man die neuen
Satzungen und Dienstanweisungen verliest.
Ein Tagesordnungspunkt befasst sich mit einer Klage gegen den zweiten Hornisten Heinrich
Bühren sen., Nr. 22. Um was es genau ging, ist nicht bekannt. Das Protokollbuch sagt nur,
dass man die Klage als unbegründet abweist. Allzu schlimm kann es nicht gewesen sein,
denn H. Bühren wird später das zweite Ehrenmitglied der Feuerwehr Oerrel.
Es wird ein Beschluss zur Anschaffung einer neuen Schlauchwinde gefasst.
Für das Jahr 1928 plant man ein Stiftungsfest, zu dem die Nachbarwehren eingeladen
werden sollen. Das Kommando soll die Vorbereitungen treffen, insbesondere soll die
Feuerwehrkapelle Wahrenholz engagiert werden.
 
1928
Nur etwa einen Monat nach der letzten Versammlung treffen sich die Oerreler Kameraden
am 11.Januar 1928 erneut. In Langwedel ist es beim Hofbesitzer W. Rodewald am
07.Januar zu einem Schadensfeuer gekommen. Dieser Einsatz wird besprochen.
Von den inzwischen 36 Korpsmitgliedern sind immerhin 34 erschienen, als der Hauptmann
anhand der Dienstanweisungen und Übungsvorschriften das Vorgehen bei der
Brandbekämpfung beurteilt. Der zweite Hauptmann rügt in diesem Zusammenhang das
„ordnungswidrige Benehmen" eines Kameraden und erteilt eine Verwarnung.
Das Verhalten des Kameraden Heinrich Köllner, Nr. 2, ruft dagegen sogar das Ehrengericht
auf den Plan. Man will gegen ihn vorgehen, „weil derselbe mehrfach bei Übungen,
Versammlungen und auch bei der Bekämpfung des Feuers in Langwedel gefehlt, sich nicht
entschuldigt, die verhängten Strafen und den Beitrag für 1927 nicht  bezahlt hat".
Vermutlich führt die Verhandlung zum Ausschluss von H. Köllner aus der Wehr.
Die Ordentliche Korpsversammlung 1928 findet am 02. Juni statt. Man kommt, wie damals
üblich, beim Kameraden Rodewald zusammen.
Der vom Kassierer Adolf Haber verlesene Kassenstand beläuft sich auf 52,26 Mark. Man
bespricht das Stiftungsfest, dass  am 02.Sept. 1928 stattfinden soll.
 
Ob es stattfand und wie es verlief  kann nicht gesagt werden. Weder Protokoll noch
Kassenbuch geben Aufschluss.
 
 
 
1929
Die Wehr zählt 37 Mitglieder. Anlässlich der Korpsversammlung wird Christoph       Wolter
zum neuen Kassierer gewählt. Es dreht sich in dieser Zeit bei den gefassten Beschlüssen
ohnehin vieles um´s liebe Geld. Nicht bezahlte Beiträge und Strafgelder sollen künftig durch
das „Landesamt zwangsweise beigetrieben" werden.
Ein weiterer Beschluss soll die Kameraden im Alarmfall zu mehr Tempo anspornen: Das
erste Gespann , dass am Spritzenhaus zum Anspannen erscheint, bekommt 5 Mark Prämie
zugesichert, das zweite immerhin noch 3 Mark.
Der Kassenstand hat sich, nicht zuletzt dank der 25  Mark-Prämie für den Brand in
Langwedel, erholt und beträgt 106,05 Mark
Man benennt einen Sanitäter mit Ersatzmann und will einen Sanitätskoffer anschaffen.
 
1930
Im März des Jahres brennt es in Oerrel zweimal (Herbig und Haber). 2 Kameraden sollen
künftig für die Bewachung des bei Brandfällen geretteten Inventars eingesetzt werden.
Scheinbar gab es bei den aktuellen Fällen Probleme. Laternen und Fackeln sollen beschafft,
der Kauf einer Leiter aber noch zurückgestellt werden.
Die Wehr tritt der Unfallberufsgenossenschaft bei.
Hofbesitzer Hermann Dreyer , Nr. 11, wird das erste passive Mitglied.
 
1931
Am 26.März 1931 verstirbt im Alter von nur 54 Jahren der II. Hauptmann Christian      
Ebermann. Die Oerreler Feuerwehr gibt ihm geschlossen  in Uniform das letzte Geleit .
Nachfolger wird Hermann Wolter , Nr. 28. Die Wahl erfolgt geheim. 3 Kandidaten stehen zur
Verfügung.
Dank der Brandprämien und der wachsenden Mitgliederzahl (nun 39) sind 197,72 Mark in
der Kasse. Eine Leiter und eine Verbandstasche können  angeschafft werden.
 
1932   
Im Winter 1932 / 1933 brennt der Hof Niebuhr, Nr. 4. Zeitzeugen berichten, dass es sich um
ein sehr großes Feuer handelte, in dem zahlreiche Tiere, darunter auch Pferde, 
verbrannten.
 
1933
Bei der Versammlung am 22.März 1933 sind erstmals 2 Austritte zu vermerken.
Möglicherweise hängen sie mit den politischen Veränderungen in Deutschland zusammen.
Hitler ist Reichskanzler geworden . In der Feuerwehr kehrt ein neuer Ton ein (s. Protokoll v.
9.5.36).
Hauptmann Heinrich Niebuhr empfiehlt den Besuch des Führerkurses in der
Feuerwehrschule in Celle. 
Es soll ein Spielmannszug mit Trommel und Pfeifen gegründet werden, dem spontan die
Kameraden Christoph Wolter 29, Karl Schulze 17, Karl Fromhage 18 und Heinrich Dehning
13 beitreten.
Über die Zukunft der Kapelle wird nichts berichtet.
 
  
 
1934
Am 30.April werden neue Satzungen für die Feuerwehr bekannt gegeben, die aber noch von
der Ortspolizeibehörde genehmigt werden müssen.
 
 
1935
In der Generalversammlung müssen 2 weitere Austritte verzeichnet werden. Der 1928
in Ungnade gefallene Heinrich Köllner bittet um Wiederaufnahme.
Der Hauptmann heisst inzwischen „Wehrführer", das Kommando  „Führerrat". In der
Versammlung werden neue „Führerbefehle" verlesen.
In diesem Jahr wird die Versammlung mit dem Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied
beschlossen.
In Ehra findet in diesem Jahr ein Feuerwehr-Aufmarsch statt.
 
 
1936
Anlässlich des Besuches der Feuerwehr Hankensbüttel wird in Oerrel ein Fass Bier
spendiert. Ein Kasten Bier kostet in dieser Zeit übrigens lt. Kassenbuch 6,50 RM. Die Zahl
der Mitglieder  beträgt 36 Mann.
Im Winter 35 / 36 wird die Löschwasserversorgung optimiert. Das Wasser wird bis dahin
jeweils aus dem Bach (hier „Lentschenbach" genannt) entnommen. Da man diesen zuvor
stauen muss, vergeht wertvolle Zeit. Man baut deshalb an der Stelle, wo der Bach die
Chaussee Hankensbüttel-Oerrel kreuzt einen Brunnen. In Höhe der Häuser Hermann Wolter
28 und am Ende des Dorfes, an der sogen. Schafwäsche, entstehen Stauvorrichtungen aus
Beton.
Als es am 6. April bei Hartwig Müller 26 brennt, bekommt man den Brand dank der
Neuerungen schnell in den Griff
 
 
1937 - 1948
Protokolle wurden in dieser Zeit nicht geschrieben. Das Kassenbuch  gibt in  etwa
Aufschluss über die Geschehnisse der Zeit.
So brannte es 1938 in der Flockenfabrik in Hankensbüttel und bei dem Bauern von der Ohe
in Langwedel.  
1938 wurden 37 Mitglieder geführt, 1939 waren es nur noch 29. Die übrigen waren zur
Wehrmacht verpflichtet worden und standen überall in Europa an der Front. Viele andere
sollten noch folgen. Etliche von ihnen kamen aus dem Krieg nicht zurück.
Den Brandschutz mussten in den Kriegsjahren zwangsläufig auch die Frauen und Mädchen
mit übernehmen. Lisa Grebe (Jahrgang 1926) erinnert sich, dass man sich  meistens
Samstags auf dem Schulhof zu Übungen traf . Diese wurden vom Brandmeister Heinrich
Niebuhr (der dabei seinen Spaß hatte) geleitet. Einen ernsten Einsatz gab es
glücklicherweise nicht zu bewältigen.
Im Jahr 1947 werden im Kassenbuch  wieder Bewegungen aufgezeichnet. Demnach hat die
Wehr in dem Jahr schon wieder 31 Mitglieder.
 
  
1949
Die Wehr konstituiert sich neu !
  
 Am 26.November 1949 findet erstmalig nach dem Krieg wieder eine Versammlung
statt. Heinrich Niebuhr wird als Brandmeister bestätigt. Heinrich Buhr wird sein Stellvertreter.
Heinz Tiedje und Hermann Dreyer werden Kassierer bzw. Schriftführer. Ein
Kameradschaftsabend soll gefeiert werden.
Man beschwört die alte Einigkeit in der Wehr.
 
 
1950
Der Kameradschaftsabend, der am 01.Februar nach einer Alarmübung gefeiert wird,  ist ein
Erfolg. Das Protokollbuch berichtet: „Nach erfolgter Stärkung folgte ein Theaterstück und
allerlei lustige Einlagen. Anschließend wurde getanzt.  Der Abend hat wesentlich dazu
beigetragen die Kameradschaft in der Wehr zu festigen und zu stärken".
Im Laufe des Jahres kam es zu zwei Bränden in Oerrel (Mohwinkel und Preetz) und einem
in Lingwedel (Stegmann). 




Hier gehts zu unserer Hauptseite...(Frames)
IG Oerrel Interessengemeinschaft Oerrel •  • 29386 Dedelstorf/Oerrel
Telefon: 05832/6344 • info@oerrel.de • oerrel.de

Besuchen Sie auch unsere Partner im Internet
 • niebuhrmedia.de • feuerwehr-hankensbuettel.de • feuerwehr-emmen.de • feuerwehr-lingwedel.de • ffw-schweimke.de • wasserverband-gifhorn.de • haus-niedersachsen.de